Seit 1920 bestehende Glastradition
Glasatelier Dold GmbH – Aline Dold
Seit über 20 Jahren widmet sich Aline Dold der Erhaltung des Schweizer Kulturguts der Glasmalerei.

In der Restaurierung und Konservierung von Glasmalereien hat sie sich nationale sowie internationale Anerkennung erarbeitet. Es ist ihr ein zentrales Anliegen, diese tief in der Schweiz verwurzelte Handwerkskunst zu bewahren und weiterzugeben. Als Präsidentin der Kommission für Berufsentwicklung und Qualität (B&Q) engagiert sie sich aktiv in der Ausbildung und leitet die überbetrieblichen Kurse (üK) für Glasmaler-Lernende.
Das Atelier in Winterthur-Hard bietet optimale Kapazitäten für die fachgerechte Objektlagerung. Dank eines über Jahrzehnte gewachsenen Netzwerks ist das Glasatelier Dold auch für die Umsetzung von Grossprojekten bestens aufgestellt.
Bereits während ihrer Lehr- und Wanderjahre sammelte Aline Dold Erfahrungen in renommierten Werkstätten wie in Canterbury (GB) und Köln (DE). Als Mitglied des Schweizerischen Verbands für Konservierung und Restaurierung (SKR) umfasst ihr Referenzportfolio prägende Projekte: darunter die Arbeiten an der ehemaligen Klosterkirche Königsfelden (AG), an den weltbekannten Fenstern von Marc Chagall sowie zahlreiche Objekte für die Glasmalerei-Ausstellung des Schweizerischen Landesmuseums Zürich, die sie eigenverantwortlich restaurierte und konservierte.
Auch in der Rekonstruktion traditioneller Glasmalerei setzt Aline Dold Massstäbe, etwa mit der Rekonstruktion des Dürrenmatt-Fensters (2008) oder der anspruchsvollen Wiederherstellung eines durch Hagelschlag zerstörten Glasfensters von Alexandre Cingria (2013).
Seit 2024 verbindet sie unter dem Titel Glas-KI traditionelles Handwerk mit modernster Technologie. Dabei werden digital und mittels KI entworfene Konzepte in klassische Glasmalerei übersetzt. So entstehen neuartige Kunstwerke an der Schnittstelle von jahrhundertealter Tradition und innovativer Zukunft.



